Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und so bin ich während der letzten Tage auf ein weiteres CSS Framework gestoßen, welches nicht unerwähnt bleiben sollte: BlueprintCSS.
Man könnte schnell in Versuchung kommen, BlueprintCSS mit YAML zu vergleichen; ich persönlich beziehe ich mich hier auf den Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Beide Frameworks verfolgen unterschiedliche Ansätze. YAML bietet eine hochgradig semantische Struktur und zielt deutlich mehr auf die Erstellung flexibler oder liquider Layouts.
Blueprint ist sehr Out-Of-Box orientiert und offeriert sich als praktikable Lösung zur Erstellung von rasterbasierten Layouts. Und in dieser Hinsicht wird es interessant, auch wenn Blueprint im Augenblick noch sehr statisch daherkommt. Geboten wird durchaus viel, angefangen bei der fein ausgeklügelten Typografie, die erfreulicherweise mit relativen Größenangaben implementiert ist.
Allerdings entspricht der Aufbau von Blueprint nicht gerade der aktuellen Auffassung eines semantischen Markups. Wie Adam Smith es so schön formuliert:
You do have to make some compromises. Blueprint does not necessarily encourage semantic HTML markup, and in many ways, it leads you to think of div’s as you might a table based layout. These are valid criticisms, and they may be addressed in future versions of Blueprint, or they may be inherent in a CSS framework, at least one that takes Blueprint’s approach. …
Zwei Beispiele Blueprint basierter Layouts:
Tags: yaml, blueprint, grid, framework, css
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