Google neuste Technik: Body Browser
Wer hat nicht die ganzen Proteste und Datenschutzbedenken mitbekommen, die Google Street View ausgelöst hatte. Die Gesellschaft war und ist immer noch zweigeteilter Meinung.
Das Google nicht nur eine Internetsuchmaschine anbietet, wissen sicherlich viele Internetanwender. So kann mit Hilfe von Google Earth die Welt dreidimensional erkundet werden, Blogs mit blogger.com erstellt, Texte übersetzt und Videos hochgeladen werden.
Selbst ein Browser, der Google Chrome, findet beim Suchgigant Platz im Produktsortiment.
Wo hat Google nicht seine Hände im Spiel?
So ist es kein Wunder, dass wir Neuigkeiten aus dem Techniklabor des Platzhirsches der Internetsuche erhalten. Google stellt ein spannendes und ein sicherlich lehrreiches Werkzeug für die Erkundung des menschlichen Körpers online zur Verfügung.
Die derzeit in der Beta-Phase befindliche „Body-Browser“ benötigt die Unterstützung des echten Browsers. Empfohlen werden Mozilla Firefox, Safari und Chrome aus dem eigenem Hause, jedoch müssen diese WebGL unterstützen.
Die Anatomie-Ansicht des Körpers zeigt Aufnahmen der inneren Organe, Knochen, Gefäße, Gewebe und Nerven. Diese können kombiniert oder getrennt voneinander von beliebiger Seite betrachtet werden.
Schichtweise besteht die Möglichkeit mit dem Navigationsregler links daneben in den Körper hinein zu zoomen. Eine Beschriftung lässt sich optional dazu schalten. Ein Suchfeld rundet das Angebot ab.
Laut Google Entwickler soll bald für Gleichberechtigung gesorgt werden, denn aktuell liegt ein weibliches Modell vor. Der männliche Gegenpart folgt.
Google hat nun wieder bewiesen und kann trotz allgemeiner Anspannung in der Bevölkerung durch Street View, erneut ein innovatives Produkt präsentieren.
Inwiefern diese Technologie Medizinstudenten begeistern wird, werden wir in kommender Zeit feststellen.
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