Positive Neuigkeiten für Webdesigner?
Aktuell berichten internetworld.de und die allgemeine Medienwelt über die Präsenz von Unternehmen im Internet. Dazu geliefert bekommen wir seitens des Branchenverband Bitkom die Zahlen in den Raum geworfen, dass jedes fünfte Unternehmen keine eigene Firmenhomepage bereitgestellt hat. Die Nutzung von Web 2.0 Aktivitäten auch hinsichtlich Kundenbindung wird ebenfalls vernachlässigt.
In den letzten Jahren verzeichnen wir zwar einen Anstieg der Onlinepräsenzen, doch eine Prozentuale Erhöhung von 73 auf 80 ist keine Information, die uns mitreißen oder als Webdesigner jubeln lässt. Im europäischen Vergleich belegen wir somit Platz Fünf der Rangliste.
Gerade kleinere Unternehmen verzichten auf die Möglichkeit, Kunden über das Internet zu gewinnen und eine effiziente Kundenbindung im Netz zu bewerkstelligen. Betroffen sind die klassischen und traditionellen Geschäfte des täglichen Lebens um die Ecke. Bäcker, Friseursalons und die unscheinbaren „Trödellädchen“ nutzen die Chance des World Wide Webs nicht. Die Gründe können vielfältig sein: Der technische Aufwand, die vermeintlich hohen Fixkosten und die fehlenden Kenntnisse machen dies unmöglich. Meist ist zu hören: So ein Kram brauche ich nicht…
Wie einfach doch die Homepageerstellung sein kann, dass habe ich bereits in meinen vorherigen Blogbeitrag formuliert. Allein Wordkenntnisse reichen aus um eine gutaussehende und professionell wirkende Webseite zu veröffentlichen. Doch wer lediglich schicke Bilder und Produkte oder Dienstleistungen bewirbt, der vergeudet durchaus nutzbare Ressourcen im Web 2.0 Zeitalter.
Ist dies nun die Chance für Webdesigner, die Aktivitäten zu erhöhen und mehr Aufträge zu bekommen?
Sachlich betrachtet lässt sich allein mit dieser notierten Zahl bzw. Statistik kein Urteil über die zukünftige Entwicklung des „Homepagebedarfs“ prognostizieren. Vielmehr ist hier seitens der Homepageentwickler Aufklärungsarbeit gefragt. Das Internet ist einerseits als Chance zu sehen, auf der anderen Seite birgt es durchaus Gefahren. Falsch angewendet kann das Werkzeug „Internet“ schlichtweg Image schädigend sein.
Die Entwicklung zeigt deutlich, dass die Marktsättigung weit vorangeschritten ist. 80 Prozent der Unternehmen, die bereits Online aktiv sind, werden sicherlich nicht allein mit einem grandiosen Design zufrieden sein. Das Internet bietet weitaus mehr Potential als statische und veraltete Websites. Das haben diese Unternehmen bereits selbst erkannt und greifen auf entsprechende Fachkräfte zurück, die weitaus mehr bieten als tolle Layouts.
Tags: Branche, Unternehmen im Web 2.0, Webdesigner, Webseiten, Design, Homepageentwiclkung, Netzwelt, Top Themen, Marktbeobachtung






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