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Never ending story – google street view

Never ending story – google street view

Eins der wohl diskutiertesten Themen in der Medienwelt ist wohl derzeit “Google Street View”. Datenschützer protestieren, Land und Politik legen teils Wiederspruch ein, die Öffentlichkeit ist ratlos. Google selbst hält an diesem Dienst fest und geht zielstrebig in die nächste Runde.

Der Dienst des Suchgiganten Google veröffentlicht 360 Grad Panoramabilder im Internet. Komplexe Infrastrukturen einer Stadt wie Häuser, Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten sind einsehbar und per Mausklick “begehbar”.

Warum wird Google Street View kritisiert?

Die veröffentlichen Bilder werden von Fahrzeugen mit einer Spezialkamera aufgenommen. Die darauf befindlichen Passanten werden zwar technisch unkenntlich gestaltet, doch Privateingentum und Grundstücke sind weiterhin einsehbar. Eine Einladung für Einbrecher und Betrüger? Der Protest der Betroffenen ist entsprechend groß.

Ein entsprechender Beitrag wurde von ZDFmediathek veröffentlicht.

Weiter sind zusätzlich  Daten von Wlan-Netzwerken gesammelt worden. Die aus dem Bereich des “Wardriving” bekannten Mitschnitt von Daten mit dem Programm “Kismet” wurden zudem unverschlüsselte Netzwerke gescannt.

Wie verdient das Unternehmen an “Google Street View”?

Wirtschaftlich gesehen ist Googles Dienst ein neues Zusatzgeschäft. Mit Werbeeinnahmen, die wir bereits aus “Google AdWords” kennen, soll nun ortsbezogene Werbung geschaltet werden. Der virtuelle Einkaufsbummel soll soweit ausgeweitet werden, dass Ladengeschäfte, Hotels und Restaurants betreten werden können. Ein lukratives Geschäft für Werbende und dem Konzern selbst.

Zukünftig werden Werbeflächen von Plakaten und Häuserfassaden mit einer speziellen Software überdeckt. Die Idee dahinter: veraltete Werbung soll von aktueller ( und bezahlter ) Reklame ersetzt werden.

Jetzt auch mit Dreirädern unterwegs

Google macht nicht vor befestigten Straßen Schluss. Mit einem knapp 200 Kilogramm schweren Fahrrad soll nun unerreichbare Bereiche für das Auto gefilmt werden. “Eine groß angelegte Erfassung von Gärten, Parks und Waldwegen sei derzeit nicht geplant.” so laut Google-Sprecher Stefan Keuchel.

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3 Comments

  1. Nene, nicht verwechseln, Grundstücke sind zb auf Telefonbuch.de einsehbar, von oben und aus 4 Blickwinkeln und in Punkto Privatsphäre problematisch – Spionagesatelliten fürs Volk. Macht Spaß sich endlich mal in die ganzen Gärten und Hinterhöfe reinschauen zu können.

    Googles Streetview hingegen zeigt nur Häuserfasaden und Gartenzäune aus dem Blickwinkel normaler Passanten.

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  2. Googles Street Views Kameraanlage auf den Fahrzeugen überrangen durchaus viele Gartenzäune und Blickbarrieren. Selbst die Aufnahme allein von Häuserfassaden stellt für einige Eigentümer eine potenzielle Bedrohung dar. Sicherlich strittig, ob Google Street View als solche Gefahr erkannt werden kann, doch sicherlich sind die Sorgen der Betroffenen verständlich.

    Es gibt durchaus Dienste außerhalb von google, die weniger umstritten sind als Google Street Views, doch ähnliche Funktionen anbieten. Ein Beispiel sei der Dienst von yellowmap.de mit seiner Vogelperspektive.

    Grüsse

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  3. Mein Kopf überragt auch viele Gartenzäune ;)

    Und klar, wenn man davon spricht, daß Streetview Privateigentum und Grundstücke fotografiert, machen sich die Leute natürlich Sorgen. Wenn man ihnen stattdessen erzählen würde, daß Google Fotos von ihren schönen Häusern und Gärten macht, würden sich die Leute freuen. Man kann alles hindrehen wie man will. Aber warum nicht einfach aus neutraler Sicht die recht einfache Wahrheit schreiben und aufklären, statt bei der Sommerloch-Panikmache der Boulevardpresse mitzumachen?

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