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Mythos – Privatsphäre im Internet

Gibt es denn noch so etwas wie Privatsphäre im Internet?

Heutzutage benötigt man nur noch knapp 10 Minuten, um an Daten von fremden Personen zu kommen, gleich ob Adresse, Bilder oder Lebenslauf. Alles was einmal eingestellt wurde, ist kaum mehr aus dem Internet zu löschen , denn durch Google und Co bleibt alles auffindbar. Für andere Menschen, die nichts mit einem zu tun haben, ein leichtes Spiel.

Dabei kann das Einstellen von privaten Bilder und Informationen schlimme Konsequenzen haben. Nicht nur für die Arbeitswelt sondern auch für Betrüger ist das Internetportal ein großer Verdienst.

Auf Facebook, studiVZ und mySpace kann man freiwillig Details über das Privatleben, Hobbys, Meinungen, Freunde und Vorlieben Auskunft geben und natürlich Bilder einstellen. In den 80 Jahren galt es als Skandal, als der Staat eine Volkszählung machen wollte. Heutzutage ist man Nichts wenn man dem Trend nicht folgt und sich im Internet präsentiert.

Dieser so enorme Wandel im Bereich der privaten Daten, ist ein Zeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Wie und welche Ursachen dieser Wandel hat und wie er entstanden ist, ist vielleicht noch unklar. Es ist aber sicher, dass man sich darüber Gedanken machen sollte, worin heute noch eine Privatsphäre besteht. Denn jeder andere Mensch kann kinderleicht an intime Details von anderen Menschen kommen,  das scheint aber den Meisten nicht zu stören oder sie haben es noch nicht realisiert zu haben. Das World Wide Web ist unendlich groß und für jeden auf der Welt zugänglich via Google, Yahoo & Co. Womöglich ist es den Nutzern gar egal?

Dass der allzu freie Umgang mit persönlichen Informationen im Netz auch Folgen für die Karriere haben kann, ist dabei nur ein kleiner Teil des Problems.

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3 Comments

  1. Privatsphäre, wie sie wohl in diesem Artikel verstanden werden soll, ist ein recht neues und zudem mindestens so problem-beladenes Phänomen, wie der vermeintliche Verlust der selben durch die Technologie des Internets und seiner Auswirkungen. So laden z.B. die klein-familiären Strukturen ebenso zum Machtmissbrauch ein, wie die unbefugte Nutzung von personenbezogenen Daten im Netz. Für beides muss es ein gesundes Maß und vor allem eine gesellschaftlich, rechtliche und freiheitlich garantierte Grundlage geben.

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  2. Eigentlich kann niemand der seine Daten im WWW freiwillig veröffentlicht Privatsphäre erwarten. Es heißt ja nicht umsonst World Wide Web. Allerdings sollten Daten, die ich unter dem Sigel des Datenschutzes preisgebe, viel besser geschützt werden. Wenn man bedenkt, wie viele Zwischenfälle in dieser Hinsicht in letzter Zeit passiert sind. Fragt man sich, warum es verschiedene sichere Übertragungsprotokolle gibt, wenn die Daten dann auf anderen Wegen den schwarzen Schafen zugänglich gemacht werden.

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  3. Viele, insbesondere Jugendliche, sind sich nicht im geringesten darüber bewusst wie lapidar sie mit sensliblen Daten umgehen. Insbesondere auf Portalen wie Facebook.

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