Es ist wieder soweit: Ein Webprojekt soll erstellt werden. Nichts “Wildes” und kostengünstig soll es sein. Vom Layout aber ansprechend wirken. Der Betreiber weist keinerlei Programmierkenntnisse vor. Dieser möchte jedoch nachträglich selbst die Homepage bearbeiten können. Und selbstverständlich in den Top 10 bei Suchmaschienen.
Und da fangen meist die ersten Probleme an.
Was soll man wieder dem Auftraggeber raten? Natürlich kommt für Diesen nur ein sogenanntes CMS-System in Frage. Doch diese Homepagelösungen gibt es wie Sand am Meer…
Was ist ein CMS-System?
Ein Content-Managment-System ( kurz: CMS ) bedeutet übersetzt Inhaltsverwaltungssystem. Dies ist ein System, dass immer häufiger zur Homepageerstellung und Bearbeitung zum Einsatz kommt. Solch eine Homepagelösung ermöglicht dem Betreiber die Trennung des Layouts und den eigentlichen Texten, dem Content. Programmierkenntnisse sind für Autoren nicht erforderlich.
Dabei gibt es gravierende Unterschiede: Einige Systeme bieten ein ausgeklügeltes Rechtesystem um Zugriffsberechtigungen zu vergeben. Beispielsweise kann ein Autor eines CMS-Systems Berichte verfassen und eigene Beiträge ändern, löschen und puplizieren. Ein Redakteur mit weit aus mehr Zugriffsrechten hingegen könnte fremde Beiträge bearbeiten.
Andere Systeme lassen sich durch Plugins und Module erweitern. Das hat einige Vorteile, birgt aber auch diverse Nachteile. Die Spannweite ist breit: Angefangen von kostenlosen Lösungen ( Open Source Produkte ) bis hin zu diversen Enterprise-Content-Management Systemen mit einer “No-Limit” – Preisstaffelung.
Mehr über die Begriffserläuterung findet man unter http://de.wikipedia.org/
Die Suche beginnt
Natürlich: Mit den ersten Suchbegriffen wie CMS – System, Content-Managment-System, CMS und WCMS finde ich bereits einige Anbieter. Wie bereits erwähnt: Anbieter finden wir im World Wide Web wie Sand am Meer.
Die ersten Trefferergebnisse in der Suchmaschine Google nehme ich zwar zur Kenntniss, beschäftige mich aufgrund dieser Werbefläche Namens “Adwords” nicht weiter damit. Ich erhalte dennoch schon einige Ergebnisse: Redaxo, joomla, contrexx, typo, wordpress, contentmanager, papoo und modxcms. Nach wenigen Minuten habe ich auch die Anbieter pragmamx, opencms, contendio, drupal und websitebaker-cms.
Mit pragmamx, drupal, joomla und wordpress habe ich mich schon öfters beschäftigt. Typo ist mir meist zu “überproportioniert” und nur für größere Webprojekte geeignet.
Ich möchte diesmal jedoch etwas “Neues”. Etwas schlichtes und mich um die technische Arbeit einfach nicht kümmern.
Die Suche wird wohl nie Enden…
… und bei der Vielzahl wird mir erst recht wieder schwindelig. Zwar habe ich bereits ein neues System bei 1und1 und jimdo entdeckt, doch das “ultimative” System sehe ich noch nicht durch meine Brille. Für das jetzige Projekt habe ich mich nun entschieden, doch zukünftig werde ich mich wohl immer wieder die gleiche Frage stellen, welches wohl das passende Content-Managment-System ist.
Tags: drupal, cms systems, content managment system, enterprise content management, Homepageerstellung
3 Responses for "Verzweifelte Suche eines CMS-Systems"
Und für welches CMS hast Du Dich in dem Fall entschieden?
Genau über das Thema plane ich aktuell auch einen Beitrag zu verfassen. Es ist verdammt schwer ein gutes CMS für kleine bzw. “normale” Homepages zu finden…
Hallo Michael,
ich habe mich in diesem Fall für die “Branchenhomepage” bei 1und1 entschieden. Diese gibt es auch dort für private Zwecke (” Privathomepage”). Das CMS für eine Installation auf einen beliebigen Webserver habe ich noch nicht entdecken können.
Grüsse Jens Christoph
Zugegeben: Die Seite ist recht unübersichtlich und man muss ein wenig Zeit mitbringen, aber es lohnt sich: http://www.cmsmatrix.org
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