Firefox 3.6 erschienen
Der Firefox 3.6 ist nun heute offiziell erschienen, nachdem Mozilla gestern noch eine Testversion vorgeschoben hat. Wie zu erwarten war, gehen die aktuellen Entwicklungen schwer in Richtung CSS3 und HTML5. Das dürfte Webentwickler zum einen freuen, zum anderen gleichzeitig ärgern. Denn mit der Unterstützung von CSS3 und HTML5 von Firefox kann man erstmals die neuen Features nutzen, sodass dann auch gleichzeitig eine hohe Anzahl von Usern in den Genuss selbiger kommt. Immerhin: der Firefox ist der zweithäufigst benutzte Browser.
Wer das macht, darf dann allerdings noch eine zweite Version der Seite in HTML 4.01 und CSS 2.1 schreiben, da die meisten anderen Browser HTML5 und CSS3 nichtmal ansatzweise unterstützen. Wer aber nicht auf Massenkompatibilität geht, der wird sich sicher freuen.
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So kann Firefox nun mehrere Hintergrundbilder auf einmal darstellen. Man darf sich das dann wie das Ebenensystem bei GIMP oder Photoshop vorstellen. Man setzt mehrere Bilder übereinander und richtet die dann per CSS aus. Für weitere farbliche Effekte kann man erstmals auch Farbverläufe formatieren. Man gibt dann die Verlaufsrichtung, die Start- und Endfarbe usw. Wer es also bisher nicht so mit Grafikprogrammen hatte, wird nun weniger damit zu tun haben müssen. Ich persönlich bin von diesem Feature sehr begeistert. Möchte man den einzelnen Hintergründen nun dem gleichen Attribut unterschiedliche Werte zuweisen, kann man das in einem Rutsch tun. Als Beispiel: Man hat drei Hintergründe, zwei davon sollen sich nicht wiederholen, einer schon.
background-image: url(/images/layer1.jpg), url(/images/layer2.jpg), url(/images/layer3.jpg); background-repeat:no-repeat, no-repeat, repeat;Formatiert wird immer von oben nach unten. Das heißt der erste Layer ist der oberste. In einem Grafikprogramm, wäre er die erste bzw. oberste Ebene. Und passiert das dann auch bei den Attributen. Erstes Attribut bezieht sich auf das erste Element. Weiters hinzugekommen ist das Pointer – Element, welches den Webentwickler das Verhalten einzelner Elemente, bei Mouse – Events regeln lässt. Näher hat das Mozilla hier erklärt. Im Moment bezieht sich das Pointer – Element aber noch primär auf SVG – Dateien.
Weiterhin nähert sich Firefox mit den <video> – Element und der HTML5 File API. Ersteres ermöglicht ein leichteres Einbetten von Videos, vor allem aber eine bessere Kontrolle über da Verhalten der Videodateien. So kann angegeben werden, ob das Video automatisch starten soll oder ob es zunächst erst im Zwischenspeicher geladen werden soll. Welche Höhe und Breite das Element einnehmen soll und ob die Steuerelemente sichrbar sein sollen oder nicht.
Die HTML File API dagegen ermöglicht Webanwendungen auf auf dem Rechner des Anwenders gespeicherte Dateien zuzugreifen und zu bearbeiten. Auf welche Dateien zugegriffen werden soll kann klassisch per <input> – Feld oder auch per Drag and Drop geschehen.
Man sieht also: es tut sich einiges an der HTML5- /CSS3 – Front. Es ist zwar keine Masse an neuen Features in die neue Firefox – Version eingeflossen, doch es ist ein Anfang. Und besser man implementiert langsam aber sicher, als am Ende alles nochmals nachbessern zu müssen. Doch schon allein die neuen CSS – Features mit den multiplen Hintergründen machen einiges einfacher bzw. sind äußerst nützlich.
Die neuen Technologien könnten dem Internet sehr viele neue Impulse geben.
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Na ja, die Webkits — allen voran Chrome und Safari, wissen mittlerweile ebenfalls mit HTML 5 und CSS3 umzugehen. Und wenn ich einen Blick in meine Besucherstatistiken werfe, ist dort der Internet Explorer mittlerweile auf Platz drei abgerutscht.
So ganz allgemein: HTML5 und CSS3 Features lassen sich in einem gut abgewägtem Umfang schon jetzt einsetzen. Nur muss man den anderen Browser entsprechend noch die Alternativkost vorsetzen, anhand von klassischen CSS Hacks z.B.