Mein Fazit vom BarCamp Hannover
Was für ein Wochenende! Ich bin gewaltig im ArXXX und bin froh, dass ich jetzt gemütlich in meinem Verksam sitze. Vor meinem inneren Auge lasse ich die letzten drei Tage Revue passieren und fasse meine Gedanken aus der Sicht eines Mitglied des Orga-Teams zusammen.
An erster Stelle: es freut mich immer riesig, mir schon lieb gewordene Leute auch in Natura gegenüber zu stehen und mit ihnen nicht nur digital und via Telefon Kontakt zu halten. Danken möchte ich an erster Stelle Till „Pfandtasse“ und Alex von sonntagmorgen.com, die sich förmlich zerrissen haben, um immer und stets frischen und wohlschmeckenden Kaffee unters BarCamp Volk zu bringen. Ich wünsche sonntagmorgen.com alles gute für den bald anstehenden Launch.
Besonders gefreut hat mich die Teilnahme von Dania und Gregory Gerhardt aus Zürich, die mit amazee.com ein sehr spannendes Projekt auf die Beine stellen. Wenn alles soweit klappt, werde ich auch bei Gelegenheit den ersten Webmontag Zürich direkt vor Ort verfolgen können.
Zum Thema Warm-Up Pary: Im Spandau hat man sich große Mühe gegeben und es war ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend – dank vieler netter Leute und ausreichend Getränke der Sorte Sevenload
Der Samstag war gut besucht, die No-Show Rate hielt sich erfreulicherweise in Grenzen. Auch wenn ich noch keine genauen Zahlen vorliegen habe, so kann ich in Bezug auf Teilnehmeranzahl ungeniert von einem Erfolg sprechen. Es gab an beiden BarCamp Tagen einige unbesetzte Sessions Slots, was sich wohl auf die große Anzahl an Neulingen zurückführen lässt. Einerseits ist es schön, dass sich immer mehr Menschen für den BarCamp Spirit begeistern können, allerdings finde ich es auf der anderen Seite bedauerlich, diese Möglichkeit des öffentlichen Dialogs derart ungenutzt zu lassen.
Die T-Shirts fanden reißenden Absatz, insbesondere die Lady-Shirts fanden dankbare Abnehmerinnen. Den hohen finanziellen Aufwand empfinde ich bei diesem sichtbaren Ergebnis als gerechtfertigt. Immerhin waren die Shirts nach dem Catering der teuersten Posten. Wir waren uns im Vorfeld innerhalb der Organisation darüber einig, lieber ein qualitativ hochwertiges Shirt anzubieten – immerhin haben die Sponsoren letztendlich auch etwas davon
Von den Sessions habe ich nicht so sehr viel mitbekommen, da ich speziell am Samstag in Bezug auf andere Dinge sehr eingespannt war (ich sage nur Saft). Am Sonntag konnte ich immerhin zwei Sessions beiwohnen. Zum einen „Gute Seiten – Schlechten Seiten“ von Jens Grochtdreis, Eric Eggert, David Maciejewski und Dennis Frank. Die zweite Session „Just another headhunter“ von Vivian gewährte einen Einblick in die Arbeitsweise und Strategien von – ich nenne es jetzt einmal – „Personal Akquise Agenturen“. Für mehr Feedback auch zu anderen Sessions, würde ich die Leserschaft bitten, einen Blick in die Mashups zu werfen.
Am Sonntag war die Teilnehmerzahl erwartungsgemäß niedriger. Nichtsdestotrotz waren interessante Sessions im Angebot und die Teilnehmer, mit denen ich persönlich sprechen konnte, wirkten durchaus zufrieden. in der Abschluss Veranstaltung, als „Feedback Session“ im Grid erfasst, wurden noch einige Dinge wie z.B. der Umgang mit der No-Show-Problematik besprochen.
Martina Pickhardt hat rund 11 Stunden Mogulus Material aufgezeichnet, die sie nun noch zurecht schneidet und auf die Öffentlichkeit loslässt.
Beeindruckend und sehr lecker war auch das Buffet, was uns in den Flur gestellt wurde. Nur von der Menge her, lagen wir wohl deutlich über dem Bedarf. Nun hungern und verdursten musste wohl wirklich niemand.
Zur Diskussion stand auch der Sinn und Zweck des VPN-Clients, der nötig war, um Zugriff auf das WLAN des IJK zu bekommen. Bei allen Unmuts darf nicht vergessen werden, dass uns die IJK ohne große Auflagen die Infrastruktur komplett kostenlos überlassen hat; dazu zählt eben auch der Internet Zugang. Ich hatte bis auf wenige Ausnahmen zu jeder Zeit eine stabile und ausreichend schnelle Verbindung. Lediglich EEE Nutzer hatten wirklich massive Schwierigkeiten.
Ich freue mich über das Feedback der Teilnehmer dieses BarCamps und sehe in nicht allzu ferner Zukunft auch potential für ein weiteres BarCamp in Hannover. Allerdings benötige ich jetzt zunächst zwei Tage um versäumten Schlaf nachzuholen und der nächste Webmontag Hannover ist auch nicht mehr fern.
Danke für dieses großartige Wochenende – und zwar an alle, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben!
Tags: BarCamp, barcamphannover, hannover, Netzwelt, BarCamp
















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