rss

Review vom Webmontag Hannover #5

Das war er nun, der fünfte Webmontag in Hannover. Wie schon bei den letzten Webmontagen freut es mich immer wieder, dass wir so viele Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen, mit Interessen in unterschiedlichen Bereichen und Altersklassen zusammen bekommen.

Die mittlerweile vierte Location war bei meinem Eintreffen zum Aufbau der diversen Gerätschaften vielversprechend: Es gibt für ca. 80 Teilnehmer ausreichend Platz, die Preise für Essen und Getränke sind günstig bis moderat, der Raum ist schön hell und gut beleuchtet und Videoprojektor samt Leinwand sind bereits vor Ort. Also konnte ich den Videoprojektor, der freundlicherweise von yeebase zur Verfügung gestellt worden wäre, wieder abbestellen.

Einzig allein der Internetzugang über WLAN bereitete mir etwas Sorgen, die sich später auch bestätigen sollten. Auf der einen Seite des Raums, auf der ich üblicherweise den Aufbau der Audioanlage und des Regieplatzes vorzunehmen pflege (neben der „Bühne“), konnte ich zwar eine SSID empfangen und bekam auch eine IP-Adresse zugewiesen, sobald ich aber auch nur ein Browser startete, war plötzlich die Anzeige für die Signalstärke im Keller und OS X konnte nicht einmal mehr eine SSID finden. Fünf Meter weiter allerdings, zur Raummitte orientiert, klappte alles wunderbar und ich hatte eine bisher für hannoversche Webmontage traumhafte Bandbreite von 4 MBit/s.

Es füllte sich schnell mit Teilnehmern und der erste Vortag hätte zeitig beginnen können, allerdings stand die technische Herausforderung an, einen widerspenstigen Videoprojektor in Gang zu bekommen. Überbrückt wurde die technische Panne mit der guten Idee einer spontanen Vorstellungsrunde, angelehnt an der BarCamp-Idee. Mir gefällt diese Intention und denke, dass wir das auf den zukünftigen Webmontagen in Hannover wieder so handhaben werden, allerdings dann hoffentlich nicht nur, um Pannen möglichst elegant zu überbrücken.

Der erste Vortrag von Thomas Moseler befasste sich mit der Arbeitsweise und den ersten Schritten innerhalb einer frischen Drupal-Installation. Ein sehr einsteigerfreundlicher Vortag, der einen guten Überblick in die Arbeitsweise von Drupal ermöglichte.

Im zweiten Vortrag berichtete Christian Vogt über den allgemeinen Umgang mit Textpattern und unterzog Textpattern einem kleinen Vergleich mit WordPress.

An dritter Stelle berichtete Sascha Kluger über die Aggregation von Videos via XML und einem Leben abseits von Youtube. Einen Blick in sein noch frisches Wiki bietet eine gute Übersicht.

Der vierte Vortag des Abends von Andreas Lenz und Jan Christe, befasste sich mit dem in seiner Funktionsweise an digg und yigg angelehnten Portal hype!.

Eigentlich hätte es noch eine fünften Vortag geben können, allerdings verließ uns schon recht früh das WLAN und damit auch der Internetzugang. Es machte den Anschein, der Router wäre mit Fahnen und Trompeten förmlich abgeraucht, denn bereits kurz nach Beginn des Abends war plötzlich überhaupt kein Lebenszeichen eines WLAN mehr zu vernehmen.

Da ich meinen Vortrag komplett online vorbereitet hatte, musste dieser ersatzlos weichen. Aber der Abend war schon informationsreich gefüllt. Beim nächsten Mal bin ich gerüstet, da ich nun dank Jan auch über mein Schlepptop und Mobiltelefon einen Internetzugang habe.

An dieser Stelle möchte ich mich noch in aller Förmlichkeit bei Thomas und Christian dafür entschuldigen, dass ich Ihre Vorträge etwas vorzeitig abgewürgt habe und sie auf ein paar Details verzichten mussten. Es tut mir persönlich wirklich leid, allerdings haben wir im Vorfeld sehr deutlich auf die Deadline von maximal 20 Minuten Vortragsdauer verwiesen, wobei dies für andere Webmontage schon ungewöhnlich lange Redezeiten sind. Kurzvorträge sind sicherlich nicht bei jedem Thema angebracht und ausreichend, allerdings halten wir auch keine Keynotes ab.

Ich möchte längerfristig gern auf die für andere Webmontage übliche Vortragslänge von 10, bis vielleicht maximal 15 Minuten – zumindest wenn die Agenda mit mehr als drei Vorträgen geplant ist. Sollten wirklich nur zwei oder drei Vorträge in der Agenda geplant sein, könnte man die Länge der Vorträge auch gerne auf 20 bis 25 Minuten ausdehnen.

Für den Fall, dass wirklich einmal sehr viele Vorschläge (mehr als fünf) für einen Webmontag eingereicht werden sollten, könnte ich mir auch gut vorstellen, die Teilnehmer selbst unmittelbar auf dem Webmontag darüber abstimmen zu lassen, welche Demos sie gerne verfolgen würden. Diesen Vorschlag stelle ich hiermit gerne zur Diskussion.

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Timo Heuer, der seine Impressionen festgehalten hat, und nicht zuletzt für das nette Lob.

Die Vorträge selbst wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal in Form eines Podcasts zu hören geben. Entweder bei David, der schon freundlich angefragt hat, oder hier im Blog.

Nicht zuletzt ein Dankeschön an alle Teilnehmer, insbesondere diejenigen, die zum Gelingen des Webmontag Hannover #5 beigetragen haben.

VN:F [1.9.3_1094]
Rating: 0.0/6 (0 votes cast)

Tags: , , , , ,

About Tobias

Die ersten Gehversuche im guten Internet(z) absolvierte ich 1998; schon mit www und Browser. Und ich bin dabei geblieben. In vielen Bereichen bin ich wohl das, was man neudeutsch als Early Adopter bezeichnen würde. Ich übe den exotischen Beruf des Informations- bzw. User Experience Designers aus, bin bekennender Barcamper und einer der Begründer der hannoverschen Web Montage. Als Gastschreiber werde ich mich themenübergreifend hin und wieder gerne zu Wort melden.

3 Comments

  1. Schöner Beitrag und gut geschrieben :)

    VA:F [1.9.3_1094]
    Rating: 0 (from 0 votes)
  2. Damals war ich noch nicht dabei, mittlerweile schon… Daher ist es schon, zum Vergleich noch einen der alten Berichte zu lesen. :-)

    VA:F [1.9.3_1094]
    Rating: 0 (from 2 votes)

Trackbacks

  1. Webmontage in Hannover at ab-softlab

Leave a Reply

Find us at :

  • twitter
  • facebook
  • youtube

Friends