Am 02. Oktober wurde Hannover durch eine weitere themenrelevante Veranstaltung bereichert: Das ConventionCamp. Meine anfänglichen Befürchtungen, einige Teilnehmer könnten durch die doch sehr professionell arrangierte Organisation einen großen PR- und Marketing-Tag dahinter vermuten, erwies sich als völlig unbegründet. Der Hintergrund einer Unkonferenz wurde doch sehr gewissenhaft eingehalten und das gewisse Barcamp-Feeling war auch zu verspüren.
Alles in allem ein durchaus gelungener Tag mit zahlreichen Sessions von allerdings durchwachsener Qualität. Als ein Highlight möchte ich die Keynote von Oliver Ueberholz herausheben: „Die Zukunft des Internet aus der chinesischen Perspektive“. Einen, leider nicht ganz vollständigen Mitschnitt gibt es hier:
Im Allgemeinen ziehe ich ein durchweg positives Fazit zum ConventionCamp: Die Organisation war hervorragend, die Verpflegung, bzw. das Catering sehr gut und reichhaltig. Über die Stabilität des WLAN und die Internetanbindung gab es auch keinen kritischen Ton.
Meine eigene Session (E2.0 Social Software im Unternehmenseinsatz) stand ein wenig im Mittelpunkt einiger Kritik, was ich auch durchaus verstehen und nachvollziehen kann. Einerseits nahm ich zuwenig Bezug auf konkrete Beispiele und Lösungsansätze und zudem hangelte ich mich mehr durch die Folien. Die Anschaulichkeit fehlte insgesamt und es war einfach zu theoretisch abgehalten.
Das Schöne daran, aus Fehlern lernt man. Daher werde ich bei zukünftigen Vorträgen mich nur auf ein oder zwei Themen fokussieren und diese dann auch anschaulicher und konkreter anhand von Beispielen präsentieren.
Tags: hannover, unkonferenz, conventioncamphannover, cch08, conventioncamp
One Response for "Review: ConventionCamp Hannover"
Hallo, schön das Du unsere Kritik annimmst wie sie gemeint war und zwar konstrucktiv. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
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