Ein schöner Jahresabschluss eines reichlich gefüllten BarCamp Jahres fand am vergangenen Wochenende in Hamburg statt – in Form des BarCamp Hamburg.

Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der Wetterlage etwas schwierig – zumindest wenn man mit der Bahn unterwegs war. Meine reizende und überaus geschätzte Mitreisende aus Bielefeld traf daher etwas verspätet in Hannover ein. Ab Hannover lief der Zugverkehr in Richtung Hamburg dann reibungsloser.

Barcamp Hamburg 08 Warmup Party

Die Party am Freitagabend gehörte wohl zu den Highlights meiner bisherigen BarCamp Warm Ups: Der Austragungsort auf der Tachterasse und in der Skylounge des SIDE Hotels war mehr als stilvoll gewählt :-)

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Die beiden BarCamp Tage am Samstag und Sonntag hinterließen bei mir einen gespaltenen Eindruck: Einerseits war der Veranstaltungsort hervorragend: ausreichend Platz, viele Sessionräume, stabiles WLAN, Steckdosen in den Räumen (vorausgesetzt, man war schnell genug) und ein beeindruckendes und schmackhaftes Catering. Die Organisation tat viel dafür, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Mein uneingeschränktes Kompliment; seit dem BarCamp Hannover im Februar ist mir erst bewusst, mit wie viel Vorbereitungen und Stress ein solche Veranstaltung verbunden ist.

Das Konzept 30/30 (30 Minuten Session / 30 Minuten Pause) funktionierte leider nicht. Viele Sessions wurden einfach um eine Stunde ausgedehnt. Einerseits habe ich viel Verständnis für diesen Umstand, denn in einer regen Diskussion bricht man ungern ab. Auf der anderen Seite wäre etwas mehr Disziplin mit dem Blick auf die Uhrzeit fair den anschließenden Vorträgen/Workshops/Runden gegenüber.

In meinen Augen ärgerlich: Am Samstag waren rund 20% aller Slots unbesetzt. Bei der hohen Anzahl an Teilnehmern hatte ich mir da eigentlich mehr erhofft. Zudem hatte ich am Samstag ein wenig Pech mit den Sessions. Meine eigen Mac Tool Session (zusammenfassender Artikel folgt in den nächsten Tagen) war recht spärlich besucht. Persönlich empfand ich die kleine Runde nicht als Nachteil, aber vermutlich hätten zu einem späteren Zeitpunkt mehr Teilnehmer den Weg zu uns gefunden.

Der erste Vortrag, dem ich als Zuhörer beiwohnte, war „Usability Engineering“. Um ehrlich zu sein, ich hatte mir etwas mehr von dem Titel versprochen. Thematisch wurde mehr der allgemeine Ablauf behandelt. Technische Aspekte fanden so gut wie keine Erwähnung.

Das Klischee des Qualitätssonntag traf auch auf dieses BarCamp zu. Insbesondere die SEO Klinik Session von Heiko Eckert gehörte für mich zu den Höhepunkten an diesem Wochenende.

Zuletzt sei noch meinem Gastgeber Matthias gedankt, der mich freundlicherweise in seinem Wohnzimmer einquartiert hat und dessen Kater „Salbei“, der für einige heitere Momente sorgte.

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