Am vergangenen Wochenende, genauer am 27. und 28. September 2008, fand das erste Barcamp Stuttgart statt. Da mich mit mit der badenwürtembergischen Hauptstadt irgendwie etwas verbindet, vermutlich die vielen nette Leute die ich dort kenne, habe ich mir diese Veranstaltung nicht entgehen lassen.
Der Ablaufplan war eigentlich wie immer: Am Freitagabend das traditionelle „social gathering“ und am Samstag sowie Sonntag die eigentliche Veranstaltung. Das eigentlich Barcamp Stuttgart fand im Literaturhaus statt und dieser Veranstaltungsort birgt doch einem gewissen Charme: Handelt es sich doch um den ehemaligen Verwaltungssitz der Robert Bosch GmbH, der mit der heutigen Nutzung als kulturelles Zentrum einen würdigen Zweck erfüllt.

Foto von dhaun
Rund 200 Teilnehmer fanden sich in einigen Räumen dieses Gebäudes ein und zumindest der „Flur“ geriet während der Hauptzeiten doch deutlich an seine Auslastungsgrenze. Das ist allerdings einer der absolut wenigen Kritikpunkte an diesem Wochenende.
Ansonsten werde ich mich gern an Stuttgart, als absolut gelungenes und hervorragend organisiertes Barcamp erinnern.
Ein Barcamp mit Vollpension: Reichhaltiges Frühstück, Muffins, zwei warme Mahlzeiten, Kaffe, Tee, Säfte. Scherzhaft wurde schon vom „FoodCamp“ gesprochen.
Mein zweiter und letzter Kritikpunkt bezieht sich auf diesen dreckigen kleinen Tux-Pinguin :

Foto von mezzomix
Jan hatte die Angewohnheit, 15 Minuten vor geplanten Sessionende die Räume abzugehen und diesen kleinen widerlichen Pinguin in die Tür zu strecken und darauf herumzudrücken. Das Resultat war ein unüberhörbar zermaterndes Quitschen, welches die Gemüter aufschreckte. Einerseits habe ich Verständnis dafür, die Zeit- und Session-Plan einigermaßen einzuhalten, allerdings wirkte dies doch das eine oder andere Mal störend.
Zu den Sessions selbst:
Insgesamt konnte ich an diesem Wochenende sechs Vorträgen beiwohnen. Eine davon möchte ich gerne herausheben:
Markus Heurung erläuterte interessante Informationen zum Thema Microblogging mit einem deutlichen Schwerpunkt auf laconi.ca bzw. identi.ca. Dabei fanden sowohl technische Aspekte Erwähnung, als auch die weitere Entwicklung von laconi.ca. Eine hoch informative Session, die durch gute Diskussionsbeiträge der Teilnehmer zusätzlich noch an Qualität gewann.
Herzlichen Dank an alle Beteiligten für dieses wunderbare Wochenende.
Ein wenig Material zum sammeln:
Leave a reply