Und zu was das großmütige Freilegen des eigenen Lebens führen kann zeigt aktuell „PleaseRobMe“ über das aktuell die Financial Times Deutschland und der Focus berichten. Der Dienst kombiniert die Daten verschiedener Social Media – Diensten wie Twitter und Foursquare und ähnlichen Diensten.
Und sucht man mal bei Twitter nach foursquare ist es schon beeindruckend wieviele Informationen man zu den Standorten verschiedenster Menschen bekommt.
Einer der diese Erfahrung machen musste ist Christopher Lynn seines Zeichens Marketing – Director des Hotels Colonnade in Boston. Dieser war sehr verwundert, als er sich selbst auf der Seite „PleaseRobMe“ auftauchte.
Doch der Schreck wich recht schnell der Gelassenheit. So sei er zwar jetzt vorsichtiger mit seinen Daten, doch ist er der Überzeugung, dass Seiten wie „PleaseRobMe“ den Trend von Social Media – Diensten, die Geo – Daten mit einbeziehen, nicht wirklich aufhalten könnte.
Dies dürfte genau das sein, was die Entwickler von „PleaseRobMe“ nicht wollten. Ziel ihres Projektes war es natürlich nicht, es Einbrechern einfacher zu machen, sondern die Menschen zu sensibilisieren.
Das dürfte ziemlich schwer werden, denn „die Techniken für das soziale Web sind so einfach geworden, dass die Leute bereit sind, viel zu viele Informationen über sich preiszugeben“, so Boy Van Amstel, einer der Menschen hinter „PleaseRobMe“.
Aktuell bietet die Seite keine Suchfunktion mehr an. Stattdessen wollen die Entwickler nun das Projekt weitergeben. Vorzugsweise an eine Organisation, die sich der Aufklärung um den richtigen Umgang mit den eigenen Daten gewidmet hat.
Doch grade die schon genannte Einfachheit und die von Jens angesprochene Mitmach – Hysterie dürften die Arbeit der Aufklärer wohl erschweren.
Es zeigt aber auch welch negatives Potential hinter dem Web 2.0 steckt. Das gezielte Ausspähen von Personen scheint kein Problem. Auch von etwas besser betuchten wie Christopher Lynn.
Gibt es denn noch so etwas wie Privatsphäre im Internet?
Heutzutage benötigt man nur noch knapp 10 Minuten, um an Daten von fremden Personen zu kommen, gleich ob Adresse, Bilder oder Lebenslauf. Alles was einmal eingestellt wurde, ist kaum mehr aus dem Internet zu löschen , denn durch Google und Co bleibt alles auffindbar. Für andere Menschen, die nichts mit einem zu tun haben, ein leichtes Spiel.
Dabei kann das Einstellen von privaten Bilder und Informationen schlimme Konsequenzen haben. Nicht nur für die Arbeitswelt sondern auch für Betrüger ist das Internetportal ein großer Verdienst.
Es ist Freitagnachmittag und kurz vor Feierabend. Schnell wird noch das übliche Tagesgeschäft erledigt und noch einige E-Mails beantwortet. Der Computer und das Internet sind unsere täglichen Begleiter in unserer ( und vor allem auch in meiner ) Arbeitswelt. Doch Montagmorgen streikt wie aus dem Nichts der PC und gibt knatternde Geräusche von sich. Der EDV-Techniker ist mehr oder minder schnell vor Ort und gibt die Diagnose: Headcrash ( ein mechanischer Defekt der Festplatte ), da ist nichts mehr zu machen…
Grinsend wird der Techniker auf Ihre Frage hinsichtlich der verbliebenden Festplattendateien antworten: “Die Dokumente können wir retten. Wir schicken die defekte Festplatte direkt ins Reinraumlabor…”.
Bald ist es wieder soweit, am 2.- 6. März 2010 startet die Cebit 2010 (2009 besuchten 400.000 Menschen die Ausstellung) mit vielen Erneuerungen in allen Bereichen, was auf eine schnellere, vereinfachtere und bessere Technologie hoffen lässt.
Gespannt können wir auf jeden Fall dieses Jahr wieder sein was die Aussteller aus aller Welt für neue Geräte und Zukunftstechnologien aus Bereichen wie Computer, Navigation, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik vorstellen werden.
24 Jahre nach der ersten Cebit stellt die Leitmesse für Informationstechnik und Telekommunikation nicht nur die Technologien und Produkte in den Fokus, sondern auch Lösungen für konkrete Anwendungen „der Aufbruch in eine neue Dimension“ steht uns 2010 bevor, glaubt man den Ankündigungen.
Trotz neuer Meldepflicht, die mit der Änderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zum 1. September 2009 festgelegt wurde, sind weiterhin massive Datenlecks in Unternehmen und Webanwendungen feststellbar.
Die meisten Vorfälle werden dabei von Betroffenen und den Medien aufgedeckt. Die Dunkelziffer ist scheinbar endlos.
Es sind nicht nur namhafte Unternehmen wie Schlecker, Telekom, Lidl oder Kik, sondern wiederholt Ämter, Behörden und andere Verwaltungen in die Kritik geraten.
Dabei geht es um unterschiedliche Vorfälle. Teils wurden private oder gar sensible Daten von Bürgern oder Kunden ungesichert ins Web gestellt, Kundeninformationen unberechtigt weitergegeben oder Webanbieter ließen den Zugriff auf vertrauliche Mitgliederdaten zu.
Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Co sind stark im Trend.
Kein Wunder: Der Austausch von Informationen über solche Plattformen ( auch privater Natur ) fördern die Gemeinschaft und unterstützen Interessengebiete. Es macht sogar Spass, regelmäßig im Netz Skurriles zu finden, zu lachen und Freundschaften ( zumindest virtuell ) zu festigen.
Twitter wuchs nach Schätzungen im Jahr 2009 auf 25 – 30 Millionen Nutzer und Facebook hält in den USA die Poleposition.
Doch auch Google hat seid geraumer Zeit diesen anhaltenden Trend erkannt und springt nun auf den Zug des Social Networks. Google Buzz wurde als “Twitter-Killer” tituliert und verspricht dabei mehr als nur Statusnachrichten. Google ist schon einmal mit einem sozialen Netzwerk gescheitert: Orkut ist lediglich in Brasilien und zum Teil in Indien erfolgreich. Diesmal ist jedoch vieles anders.