Seit gestern Weile ich nun im Schwabenländle, genauer in Stuttgart und fühle mich schon heimisch. Heute Abend wird das Barcamp Stuttgart schon fast traditionell mit einer Party eröffnet.
Meine Gastgeberin (von deren Sofa ich diesen Beitrag schreibe), hat mich super nett und freundlich empfangen und mein erstes Dankeschön gilt definitiv ihr.
Am Samstag startet das erste Barcamp zu Stuttgart dann im Literaturhaus. Die Teilnehmerlisten sind gut gefüllt, aber noch nicht ganz belegt. Ich freue mich auf dieses Wochenende; bieten doch Barcamps immer diese besondere Atmosphäre zwischen Meet and Greet und einer gewissen Geekigkeit ![]()
Seit gestern ist nun die erste öffentliche Beta von Google Chrome verfügbar.
Nach ein paar Stunden der ersten Gehversuche mit der „Kampfansage an IE, FF und Co.“ schildere ich einfach ein paar Eindrücke.
Zuerst: Chrome ist schnell, sehr schnell sogar. Das betrifft sowohl den Start als auch den eigentlichen Betrieb des Browsers und nicht zuletzt den Seitenaufruf. Auf einem reinen Windows System (Intel Dual Core, 4 GB Ram, Windows XP Servicepack 3) startet der Browser „kalt“ innerhalb einer knappen Sekunde und lässt sich auch während des Betriebs flüssig und ohne systembedingte Verzögerungen bedienen. Selbst in einer Virtualisierung (Basis Paralells 3 Desktop – Mac OS X, Windows XP Servicepack 3, 512 MB Ram) liefert Chrome noch passable, wenn auch leicht verzögerte Werte.
Optisch ist der Google Browser für mich kein Highlight, dafür ist er funktionell und nervt nicht mit übermäßig platzraubenden Symbolleisten. Das blaue Interface ist definitiv Geschmackssache und nicht mein Fall.
Die Funktionen von Chrome beschreibt Google selbst wohl am Besten, wenn natürlich auch nicht frei von jeder Wertung.
Erste Kritik wurde heute im Laufe des Tages geäußert: So wurde bereits eine doch etwas peinliche Schwachstelle entdeckt, die Chrome unmittelbar zum Absturz bringt. Das dürfte neben „Alt+F4“ die zweit schnellste Möglichkeit sein, Chrome durch den Benutzer zu beenden.
Außerdem generiert jede Chrome-Installation eine individuelle, einzigartige UAN (Unique Application Number), die bei jedem Start (während Chrome mal eben schnell nachhause telefoniert), zur Überprüfung nach Updates mit übertragen wird. Robert hat noch ein wenig zum Thema Datenschutz und UAN geschrieben.
Zunächst einmal haben wir nur unter Windows das Vergnügen, Google kontinuierlich durch Chrome Benutzerdaten zu schenken. Andere System werden sicherlich bald folgen. Und solange Google fleißig Daten von mir sammeln möchte, bleibt der Ofen, also Chrome, aus.