In Absprache mit Oliver Gassner gab es beim Barcamp Offenburg insgesamt drei Sessions zum Thema Getting Things Done. Oliver ging am Samstag und Sonntag auf die Grundlagen von GTD ein, während ich am Sonntag Nachmittag noch einmal näher einige Hilfsmittel und Tools für GTD-Workflow vorstellte.
Hier nun die Links zu den vorgestellten RIAs und Anwendungen:
Zu meiner Barcamp Session in Offenburg, Designing with Grids – Rasterbasiertes Front-End Design, hier noch die versprochenen Links:
Dieses Ding ist derzeit der Verkaufsschlager in den USA – sprich verkauft sich wie geschnitten Brot oder das iPhone.
Zuviel darf man wohl nicht erwarten, aber für relativ schmales Geld (189,- $) gibt es 2GB internen Speicher und eine Auflösung von 640 x 480 Pixel. Leider gibt es keine Erweiterungsmöglichkeit anhand von Speicherkarten. Als Energiequelle tun es zwei handelsübliche Mignon AA-Batterien.
Irgendwie reizt mich das Gerät als Gadget ungemein, allerdings wird der Flip Video Ultra in Deutschland wohl noch nicht über den Handel verkauft.
Das folgende Video ist recht amüsant anzuschauen. Von dem etwas überfordert dreinschauenden Hauptakteur, wird der Flip trotzdem unterhaltsam vorgestellt. Wohnzimmerproduktion vom Feinsten!
[youtube sS_vm6whRaI]
Auf die Gefahr hin, mir jetzt böse E-Mails einzuhandeln, so möchte ich jedoch einmal folgendes Klarstellen: Werbung ist keine Kunst! Und zwar im wortwörtlichen Sinn.
Mir hängt die Selbstverliebtheit und Naivität, die viele der großen deutschen Artdirektoren und Werber an den Tag legen, zum Halse heraus. Das soll kein pauschales Anprangern der Branche sein, denn es gibt wirklich viele gute Kreative in der Werbung, die tagtäglich einen guten Job machen und mit ruhigem Gewissen nachhause gehen können.
Allerdings las ich vor ein paar Tagen in einem Magazin, welches sich im Großen und Ganzen mit der gegenwärtigen darstellenden Kunst auseinandersetzt, ein Interview mit einem gewissen CEO, einer großen inhabergeführten Werbeagentur. Namen möchte ich hier nicht weiter nennen. Zum Einem lag das Magazin bei meinem Zahnarzt im Wartezimmer und ich konnte mir leider Kopie dieses Artikels machen und zum Anderen kann ich nur sinngemäß daraus zitieren.
Der Befragte (ich nenne ihn jetzt einfach einmal Herr X), stellte moderne Werbung auf eine Stufe mit zeitgenössischer Kunst. Das halte ich nicht nur für eine waghalsige These, sondern es ist schlichtweg Blödsinn. Herr X führte an, dass die heutige Werbung ebenso schockieren, unterhalten, bewegen und infrage stellen soll, wie die Kunst es tut.
Sicherlich versucht Werbung zu unterhalten, allerdings wenn sie das nicht tun würde, hätten viele werbende Unternehmen erhebliche Probleme, ihre Konsumgüter abzusetzen.
Werbung verfolgt ein großes primäres Ziel: Begehrlichkeit in der relevanten Zielgruppe zu wecken. Den meisten Künstlern geht nicht darum, ausnahmslos Begehrlichkeit zu schaffen. Kunst ist eine Form der höheren Kommunikation, ein Ausdruck des Künstlers bzw. der Künstlerin. Werbung verfolgt hingegen banale Ziele und dies spiegelt sich in ihrem Ausdruck wieder.
Nicht mehr und nicht weniger.
Vom 31. Mai bis zum 01. Juni 2008 findet das Barcamp Bodensee in der Zeppelin Universität Friedrichshafen statt.
Auf den ersten Blick etwas verwirrend ist die Vielzahl an Teilnehmerlisten. Bei näherer Betrachtung rechtfertigt sich dieses Konzept aber und es stehen ausreichend viele Plätze zur Verfügung.
Ich freue mich auf ein schönes Wochenende am Bodensee.
Der Titel sagt es im Grunde schon: In den letzten Tagen, insbesondere am vergangenen Montag, erhielt ich auffällig viele MAIL DAEMON Rückläufer mit Hinweisen auf nicht zustellbare E-Mails mit Adressen und Inhalten, die ich definitiv nie selbst verfasst hatte.
Aus vielleicht verständlichen Gründen, reagiere ich auf solche Vorfälle zunächst immer etwas besorgt. Zumal es schon zweimal größere Vorfälle in Form von Attacken, auf einen von mir verwalteten Server gab. Seit der Umstellung auf Debian und einem überarbeitetem Sicherheitskonzept bin ich bisher verschont geblieben.
Eine dreistündige Suche nach der Ursache in diversen Logfiles endete allerdings auch ergebnislos. Ein fehlerhaftes Formular, offener Relay oder ein Einbruchsversuch scheideten damit aus. Gleichzeitig mit dieser Fehlersuche lies auch die Flut an Rückläufern nach.
Am Mittwoch berichteten vier meiner Twitter-Kontakten vom gleichen Phänomen, was auf eine größere Aktion schließen lässt.
Die Ursache scheint aber einfach: Gefälschte Absenderadressen über einen unsicheren SMTP-Server, welches leider immer noch sehr weit verbreitet ist. Auffällig in meinen Augen ist, dass offensichtlich viele Twitter Nutzer betroffen sind. Auch wenn sich meiner Kenntnis nach nur vier Betroffene äußerten, schätze ich die Dunkelziffer doch deutlich höher.