Zu meiner Barcamp Session in Offenburg, Designing with Grids – Rasterbasiertes Front-End Design, hier noch die versprochenen Links:
Das Thema beschäftigt mich immer noch schwer, aber durchaus berechtigt. Immerhin erleben wir seit rund zwei Jahren ein Revival von rasterbasierten Layouts. Endlich haben wir nun auch die Browser dazu, nachdem der Internet Explorer 7 wenigstens größtenteils mit Spezifikationen von CSS 2.1 umgehen kann.
Seit rund drei Monaten beschäftige ich mich nun mit einer adäquater Lösung für eine stabile, flexiblem und nicht zuletzt möglichst semantische Umsetzung für Grid Based Layouts – eine eierlegende Wollmichsau.
Eines Vorweg: es gibt diese Lösung nicht!
Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und so bin ich während der letzten Tage auf ein weiteres CSS Framework gestoßen, welches nicht unerwähnt bleiben sollte: BlueprintCSS.
Man könnte schnell in Versuchung kommen, BlueprintCSS mit YAML zu vergleichen; ich persönlich beziehe ich mich hier auf den Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Beide Frameworks verfolgen unterschiedliche Ansätze. YAML bietet eine hochgradig semantische Struktur und zielt deutlich mehr auf die Erstellung flexibler oder liquider Layouts.
So neu wie es zunächst anmutet ist es eigentlich nicht: Grid-Based Layouts. Diese Technik vereinfacht im Grunde die Strukturierung des Frontend Designs von Websites. Anhand des Raster lassen sich bereits in der Konzeptionssphase sehr detailliert Größe, Verhältnis und Platzierung existenzieller Site-Elemente bestimmen. Während der Umsetzung erleichtert es zudem den Einsatz von CSS Bausteinen anhand vordefinierter Klassen erheblich.