Apple blickt mehr als zuversichtlich in die Zukunft
„Ich liebe Apple und hoffe, dass ich schnell wie möglich wieder zurück sein kann“. Mit diesen Worten verabschiedete sich Apple-Gründer und CEO Steve Jobs diese Woche bei seinen Mitarbeitern, da er sich aus gesundheitlichen Gründen für unbestimmte Zeit aus dem Tagesgeschäft zurückziehen wird.
Schon kurz nachdem diese Äußerung publik wurde, kursierten unter den Apple-Fans und Anlegern hauptsächlich zwei Fragen: Wann kommt Jobs zurück? Und was, wenn er nicht mehr zurückkommt?
Auch wenn diese Fragen noch nicht öffentlich gestellt wurden, so reagierte Apple „Vize“ Tim Cook, der Jobs während seiner Abwesenheit vertreten wird, prompt auf derartige Spekulationen. Er bezeichnete die derzeitige Lage als exzellent, wobei er vor allem die breite Produktspanne und die Qualität und den Enthusiasmus im Entwicklerteam hervorhob. Letzteres wurde wohl maßgeblich von Jobs selbst aufgebaut, da er stets darum bemüht war, über einen kreativen, hocheffizienten und fortschrittlichen „Mitarbeiterpool“ zu verfügen.
Cook verwies eben genau auf dieses Spektrum an hochqualifizierten und exzellent ausgebildeten Fachkräften, die ihn in der festen Überzeugung bestärken, dass Apple sich mit aufrechtem Gang in Richtung Zukunft bewegen könne.
Die aktuellen Geschäftszahlen scheinen dem zweiten, starken Mann im Apple-Konzern Recht zu geben. Das Unternehmen verfügt über 60 Milliarden Dollar Reserven, die nicht zuletzt durch die Rekordverkaufszahlen beim iPhone (16,2 Millionen Exemplare), dem iPad (7,3 Millionen) und dem Mac (4,1 Millionen) angehäuft werden konnten. Zudem entwickeln sich die Umsätze bei Filmen, Musik und Apps via iTunes besser als je erwartet wurde.
Diese Tendenz konnte Apple auch im ersten Quartal 2011 bestätigen. Bei einem Umsatz von etwa 26,8 Milliarden Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Reingewinn von 6 Milliarden Dollar – neuer Rekord.
Trotz allem wird der Ausfall Jobs von Analysten und Aktionären deutlich negativ gewertet, da er immer noch als kreatives Herz und mahnender Organisator des Weltkonzerns gesehen wird. Zeitweise gaben die Aktien um bis zu acht Prozent nach, wobei sich der Aktienkurs momentan auf einer „Achterbahnfahrt“ zu befinden scheint.
Derartige Kurssprünge sind mit logischer Argumentation nicht zu erklären, da sich Apple während der letzten, längeren Abstinenz von Jobs (Januar bis Juni 2009) unverändert positiv entwickelt hatte.
Dementsprechend positiv und motiviert verkündete Cook auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz: „Wir wollen uns Marktanteile im Smartphonesektor weiter ausbauen!“
Zukunftsängste klingen anders!
Tags: Mac, Apple, Steve Jobs, Tim Cook, iPhone, Apple, Top Themen






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